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Das Set - Fluch und Segen

Sets (Drillinge, bei denen man ein Paar in der Hand hat) sind sehr schlecht zu erkennen. Denn jede noch so harmlos aussehende Karte am Board kann für einen Spieler den Drilling bedeuten.

Mittlere Paare sind in Cash Games sehr wirkungsvoll. Wenn nicht zu viel investiert werden muss, darf man sich schon einmal den Flop ansehen und auf das Set hoffen. Den Drilling zu bekommen ist zwar nicht sehr wahrscheinlich (etwa jedes 10. Mal wird man ihn am Flop treffen), aber wenn man ihn hat, dann wird man bei No Limit Cash Games unter Umständen Riesengewinne verbuchen.

Das Wunschszenario mit einem mittleren Paar ist folgendes:

Du hältst Pre-Flop 88 und spielst gegen AK. Der Flop kommt A83. Der Spieler mit AK fühlt sich sicher, er hat Top pair und Top kicker, kein Straight draw weit und breit und wenn auch ein Flush draw ausgeschlossen werden kann, dann wird dieser Spieler glücklich sein und Druck machen wollen. Wer rechnet schon damit, dass die 8 in der Mitte uns das ersehnte Set beschert hat? Der Spieler mit AK wird eventuell einen Potsize bet bringen, du callst. Wenn am Turn und River nichts außergewöhnliches passiert, wird es eine Freude sein, um einen großen Raise zu bringen.

Gerade bei Cash-Games können die kleineren und mittleren Paare die große Chance auf den ganz großen Pot in sich bergen. Nur sollte man nicht die Odds aus den Augen verlieren. Denn wenn jemand ein Raise von $20 Pre-flop bringt und du möchtest mit deinem 8er-Paar callen, vergewissere dich, ob du im Erfolgsfall (das Set) überhaupt genügend Gewinn machst. Denn wenn der Raiser nur mehr insgesamt $80 am Tisch hat, wäre der Call ein schrecklicher Fehler.

Umgekehrt verhält es sich aber genauso. Wir können niemals erkennen, ob ein Spieler einen verborgenen Drilling hat. Manchmal kann sich ein Spieler verraten, der Pre-Flop passiv war und dann am Flop raist, obwohl das alleine in der Praxis auch noch nicht reicht, um zu erkennen, dass man gegen ein Set spielt.

Erfahrene Spieler haben aber ihre Fühler dafür, ob ein Spieler seine Gegner unbedingt im Pot halten will (hier wäre große Set-Gefahr), nie richtig raist oder re-raist, immer nur soviel, dass man gerade noch gewillt ist, mitzugehen.

Oder wenn der Maniac am Tisch plötzlich anfängt, für seine Verhältnisse sehr kleine Bets zu machen, schrillen für den Profi bereits die Alarmglocken, er vermutet zumindest irgendeine starke gegnerische Hand, denn wie gesagt, das Set ist zu tückisch, um als solches erkannt zu werden.



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