good-luck-online-poker.info
RSS FEEDS
18+ | Nur für Neukunden | Kommerzieller Inhalt | Es gelten AGB
Cashgames oder Turniere? | GoodLuck Pokertipps
Online Poker > Online Poker Strategien > Cashgames oder Turniere?

Texas Hold'em Poker Strategie Artikel


Cashgames oder Turniere?

Es gibt Turnierprofis, die miserable Cashgame-Spieler sind und begnadete Cashgame-Spieler, die bei Turnieren selten sehr weit kommen. Welcher Typ bist du, was passt besser zu dir? Ein Vergleich dieser so grundverschiedenen Spiele.

Die wesentlichen Charakteristika:

Cashgame Poker ist die traditionelle Form des Pokerns. Die Chips entsprechen echtem Geld und man kann sich jederzeit einkaufen oder das Spiel verlassen. Mit jeder Runde beginnt das Spiel von vorne.

Das Turnier verläuft komplett anders. Die Einsätze werden im Vorhinein getätigt. Spieler fliegen raus, die Blinds werden höher. Der Druck und die Spannung steigen, je länger das Turnier dauert, in späten Turnierphasen kann man nicht mehr auf gute Hände warten und muss handeln.

Im Falle eines All-Ins geht es in einem Turnier ums Ausscheiden. Beim Cashgame ist das anders, man kann beim Verlust eines All-Ins immer noch weitere Chips kaufen und weiterspielen. Das Cashgame ist also vorbei, wenn man aufsteht und geht. Das Turnier ist vorbei, wenn man rausgeflogen ist - oder es gewonnen hat.


Der emotionale Unterschied:

Im Turnier setzt man einen Zahnstocher ein und versucht, einen Baumstamm zu gewinnen. Man läuft eigentlich keine Gefahr, sehr viel Geld zu verlieren. Man weiß, was man einsetzt und wieviel man verlieren kann.

Im Cashgame ist der emotionale Stress grösser. Man weiß nicht genau, was die Session bringt, daher braucht man auf jeden Fall ein besseres Money-Management. Im schlimmsten Fall riskiert man im Cashgame den Baumstamm, um dem Zahnstocher hinterherzujagen.

Wenn man im Turnier tilt ist und schlecht spielt, kann es einem das Buy-In kosten und vielleicht trauert man der Zeit nach, die man in einem Turnier investiert. Im Cashgame aber kann schlechtes Poker einen ruinieren, man kann mit fehlerhaftem Spiel alles verlieren. Dafür ist die Chance, beim Cashgame den Tisch als Gewinner zu verlassen höher als beim Turnier, bei dem nur diejenigen etwas bekommen, die sehr gute Platzierungen erreichen.


Der strategische Unterschied:

Beim Turnier geht es darum, eine möglichst gute Platzierung zu erreichen. Für dieses Ziel ist es von Zeit zu Zeit notwendig, Risiken einzugehen, gelegentlich zu zocken, was im Cashgame aber wiederum fatale Folgen haben kann. Denn das Turnier besteht aus verschiedenen Phasen: Je länger das Turnier dauert, desto angespannter werden die Situationen. Man muss stets seine Strategie anpassen. Ein Turnierspieler kann anfangs gar nicht am Geschehen beteiligt sein, zum Schluß hin unter Umständen aber der aggressivste Spieler von allen werden.

Beim Cashgame gibt es allerdings keine solchen Phasen, die eine gewisse Strategie erfordern. Cashgames werden immer im Hier und Jetzt gespielt. Natürlich kann sich auch die Strategie ändern, dies hängt aber dann von den Gegnern ab und nicht von einer Phase. Jede neue Hand ist ein neues Spiel, alles beginnt von vorne.

Wie weiter oben erwähnt, besteht auch bei den Gewinnen ein großer Unterschied. Bei Turnieren kommen etwa 20% der Teilnehmer in die Preisränge, das heisst, dass 80% der Spieler als Verlierer aus dem Turnier scheiden. Im Cash-Game kann jede Hand ein Gewinn sein und man kann nach diesem Gewinn aufstehen und gehen, theoretisch bereits nach der ersten Hand des Abends.



9674 Aufrufe seit 02 Oktober, 2007 | zurück | Zur Übersicht




888 William Hill Betsson PokerStars