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Texas Hold'em Poker Strategie Artikel


Die Sit and Go Spielphasen

Das klassische Sit'n'Go Turnier an einem Tisch mit 10 Spielern ist eine eigene Pokerart. Es ist zwar ein normales Pokerturnier, aber eines, das bereits am Final Table beginnt. Daher benötigt man auch eine eigene Spielweise, um die Top3 zu erreichen.

Das wichtigste in einem Sit'n'Go Turnier sind die Höhe der Blinds im Verhältnis zum eigenen Chipstapel. Am Anfang sind die Blinds niedrig, die meisten Spieler spielen tight. Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem Blinds so hoch werden, dass jeder verbliebene Spieler nur mehr ans Blind-Stehlen denkt und mehr und mehr All-In gehen werden.

In die heiße Schlussphase zu kommen ist nicht besonders schwierig, in dieser Schlussphase zu bestehen und richtig zu spielen ist aber die größte Herausforderung.


Niedrige Blinds - Zeit für Beobachtung

In der Anfangsphase braucht man nicht aktiv zu werden. Ins Spiel wird man nur mit Tophands gehen. Das wichtigste an dieser Phase ist aber, dass man sich von der ersten Runde an Notizen über die Gegner macht. Diese Informationen können in der Schlußphase noch sehr nützlich sein.


Mittlere Blinds - Umschalten auf aggressiveres Spiel

Die Zeit des Abwartens ist vorbei, wenn der Big Blind 1/20 des Chipstapels beträgt. Hier ist es angebracht, aus später Position hin und wieder die Blinds zu attackieren, das muss nicht unbedingt mit einer sehr starken Hand sein. Grundsätzlich wird es jetzt taktischer, in guter Position kann man jetzt mehr Druck machen als in der früheren Phase. Achte aber immer auf den Chipstapel deiner Gegner, denn sobald jemand weniger hat als den 10fachen Big Blind, beginnt für diesen Spieler die Angriffsphase und er antwortet mit All-Ins. Blinds stiehlt man am besten gegen jemanden, der durch seine Chips noch nicht sehr unter Druck steht.


Hohe Blinds - die Angriffsphase

Als Angriffsphase bezeichnet man das Turnierstadium, in dem die meisten Pots nur mehr mit Druck gewonnen werden, nicht mehr mit guten Karten. In die Angriffsphase gerät jeder Spieler, der nur mehr den 10fachen Big Blind als Chipstapel hat. Dies kann natürlich auch einen Spieler in früheren Turnierphasen betreffen. Doch wenn das Turnier in die Schlussphase kommt, nur mehr wenige Spieler übrig geblieben sind, dann sind fast alle Spieler davon betroffen. Und wenn sich die Anzahl der Spieler reduziert hat, dann wird jeder Spieler schneller wieder die Blinds zahlen müssen. Hast du von Anfang an Notizen deiner Gegner gemacht? Hier könnten sie nämlich schon von Nutzen sein, um zu wissen, wer einen All-In callen könnte.

In dieser Turnierphase muss man den optimalen Zeitpunkt erkennen, wann man einen hohen Raise, oder einen All-In macht. Die beste Gelegenheit dafür tritt ein, wenn ...

1. du in später Position bist
2. niemand vor dir geraist hat
3. dein Raise mindestens noch in der Höhe von Big Blinds ist, um noch Druck zu machen
4. du eine halbwegs brauchbare Hand hast.
5. die Gegner hinter dir relativ tight sind
6. die Gegner hinter dir noch relativ viele Chips haben, sodass für sie ein Call nicht lohnt



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