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Pocket Jacks! - und dann? | GoodLuck Pokertipps
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Pocket Jacks! - und dann?

J-J ist eine sehr schwierige Hand. Im ersten Moment lachen einem zwei Jungs entgegen. Dann liegt ein King am Board und das Gefühl der Unsicherheit beginnt. Wer mit dieser Hand gut umgehen kann, der darf sich getrost als guten Spieler betrachten.

J-J oder Q-Q. Das sind Hands, die man manchmal gar nicht haben will, obwohl sie sehr stark sind. Sie sind andererseits aber auch zerbrechlich.

Analysieren wir einmal die Pocket Jacks. Preflop gibt es drei Hands, die besser sind als J-J, und zwar Q-Q, K-K, A-A. Diese drei Hands schlagen J-J in 80% der Fälle. Andererseits ist J-J genau dieser 80%-Favorit gegen jedes andere Paar.

J-J ist auch Favorit gegen jede Hand, das kein Paar ist. Zwar ein sehr kleiner Favorit gegen A-K, A-Q und K-Q mit ca. 51%, aber immerhin. Gegen Hands, die nur eine höhere Karten als Jack beinhalten, also z.B. A-10 hat man schon einen ca. 66%-Vorteil.

Und gegen jede Hand, die weder ein Paar ist, noch höhere Karten als der Jack haben, sind die Pocket Jacks überwältigender Favorit. Die Chancen für seine Hand zu kennen ist eine Voraussetzung dafür, dass man sie richtig spielt, auch wenn es am Flop etwas komplizierter wird.

Gute Spieler folden J-J, wenn es zwei Erhöhungen vorher gab. Es wäre zu riskant, da einer der beiden Erhöhungen das noch höhere Paar sein kann. Bei einer einzigen Erhöhung bleibt man im Spiel. Ist man der erste an der Reihe, soll man J-J dann allerdings selbst aggressiv spielen und 3-fach raisen. Dieser Raise dient auch dazu, zu sehen wo man steht. Hat man eine gute Position, idealerweise am Button, ist eine hohe Karte am Flop auch nicht erschreckend, weil die Gegner vorher dran sind. Ist man sich nicht sicher, wo man steht, wenn zB ein King am Board liegt, genügt ein Einsatz in Höher des halben Pot, um zu sehen, woran man mit den Jacks ist.

Es hängt alles davon ab, wieviele Gegner man in dieser Situation hat. Ein einzelner ist leicht durchschaut, bei mehreren muss man von den Jacks wieder lassen können, die Chance, dass ein Spieler das hohe Paar getroffen hat, ist zu groß. Der beste Fall ist, wenn keine hohen Karten am Flop kommen. Hier ist es Pflicht, sehr aggressiv vorzugehen.

J-J kann viele Pots gewinnen, wenn es richtig behandelt wird. Nie um jeden Preis daran festhalten, aber man muss sich mit J-J auch nicht fürchten, selbst wenn der Flop nicht nach Wunsch aussieht.



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