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Wie Pokerturniere funktionieren

Während ein Spieler im konventionellen Cashspiel jederzeit mit einem beliebigen Geldbetrag ins Spiel einsteigen und auch jederzeit wieder den Tisch verlassen kann, haben Pokerturniere einen festen Ablauf.

Alle Spieler müssen sich vor Turnierstart anmelden, indem sie einen vorgegebenen Turniereinsatz bezahlen, das Buy-In. Wenn das Turnier startet, bekommt jeder Teilnehmer die gleiche Anzahl an Chips, mit denen das Turnier gespielt wird. Hat ein Spieler alle seine Chips verloren, scheidet er aus dem Turnier aus. Ziel des Spielers ist möglichst lange im Turnier zu bestehen bzw. eine möglichst hohe Platzierung zu erreichen, um in die Preisränge zu gelangen.


Buy-In und Preispool

Pokerturniere haben in der Regel eine fixe Beginnzeit. Jeder Spieler kann sich nur vor dieser Beginnzeit anmelden und nicht mehr einsteigen, wenn das Turnier bereits begonnen hat.

Jedes Pokerturnier hat einen vorgegebenen Turniereinsatz und eine Turniergebühr. Ein Turnier mit einem Buy-In von $10+$1 bedeutet, dass $10 in den Preispool kommen und $1 geht als Gebühr an den Pokerraum. Wenn 300 Spieler sich für ein Turnier mit einem Buy-In von $10+$1 angemeldet haben, besteht das Gesamtpreisgeld (Preispool) aus $3000.

Wieviele Ränge schließlich ausbezahlt werden, ist von Turnier zu Turnier unterschiedlich. Beispielsweise sind es die besten 30 Spieler, die einen Preis erhalten. Je besser die Platzierung, desto höher auch der Preis. Kommen bei einem Turnier mit 300 Teilnehmern also die besten 30 Spieler in die Preisränge, bedeutet dies, dass 270 Teilnehmer aus dem Turnier vorher ausgeschieden sein müssen, damit ein Spieler zumindest den 30.Platz erreicht.


Turnierablauf

Jeder Teilnehmer beginnt mit der gleichen Anzahl an Chips. Spieler, die ihre gesamten Chips verloren haben, scheiden aus dem Turnier aus. Im Laufe des Turniers scheiden immer mehr und mehr Spieler aus bis es schließlich einen Turniersieger gibt.

Ein wesentliches Merkmal von Turnieren ist das schrittweise Steigen der Blinds (der Pflichteinsätze). Die Geschwindigkeit, mit der die Blinds ansteigen ist von Turnier zu Turnier unterschiedlich, bei großen Pokerevents sind es oft alle 15 Minuten. Je länger das Turnier also dauert, desto höher werden sie. Die Höhe der Blinds hat mit Fortdauer des Turniers einen immer größeren Einfluß auf das Spielgeschehen, denn je höher sie werden, desto größer der Druck auf die verbleibenden Spieler.


Populäre Turnierarten

Garantierte Turniere:
Der Pokerraum garantiert für eine gewisse Mindesthöhe des Gesamtpreispools. Dieses Preisgeld wird mindestens ausgeschüttet, auch wenn sich insgesamt weniger Spieler anmelden als erwartet.

Freeroll Turniere:
Beliebte Pokerturniere bei Anfängern, da kein Buy-In zu bezahlen ist, aber trotzdem Geldpreise vergeben werden. Fast jeder Pokeranbieter hat kostenlose Freerolls im Turnierprogramm, um neue Spieler dazu zu bewegen, sich beim Pokerraum anzumelden.

Satelliten Turniere:
Die Turniersieger eines Qualifikationsturniers bzw. Satellitenturniers erhalten als Preis einen Sitz in einem größeren bzw. höherwertigen Pokerturnier, für das sie dann kein Buy-In mehr bezahlen müssen.

Sit-and-Go Turniere:
Meist als Einzeltisch-Turnier gespielt. Es gibt keine feste Beginnzeit, sondern das Turnier startet, sobald der Tisch voll ist.

Rebuy Turniere:
Spieler können innerhalb eines gewissen Zeitraums Chips nachkaufen, wenn sie alle ihre Chips verloren haben oder ihre Chips aufstocken wollen.

Turbo Turniere:
Die Blinds steigen viel schneller an, z.B. alle 3 Minuten. Dadurch scheiden auch die Spieler allgemein schneller aus als bei Turnieren mit langsamerer Blinds-Erhöhung.





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